Fahrsport
Hunde
Fahrzeuge
Zubehör
Fahrpraxis
Berichte
Galerie
Links
Über uns
|
Berichte von Kursen, Treffen, Events, ...
27.-29.05.2005 Sacco-Kurs in Stade
An einem warmen, sonnigen Maiwochenende traf sich eine bunt gemischte
Truppe aus Hunden und Menschen um bei Petra Fleschen von Dog-Atventure
mehr über das Saccofahren zu lernen. Nach einem kurzen
Kennenlernen und Auspacken ging es auch schon los: die Geschirre wurden
anprobiert und die Hunde drehten ein paar Runden um sich daran zu
gewöhnen. Als nächsten Schritt haben wir alte Autoreifen
hinter uns hergezogen, damit die Hunde das kratzende Geräusch
kennen lernen. Mit Hilfe von ein paar Leckerlies fanden es auch die
Skeptiker bald normal. Als der Reifen dann ins Geschirr eingehängt
wurde, war es Strupp und ein paar Anderen dann schon nicht mehr so ganz
geheuer, aber auch das haben alle toll gemeistert !! Die Menschen
durften das Sacco-Cart erstmal ohne die Hunde ausprobieren.
Am Samstag morgen wurden die Übungen in aller Frische noch einmal
wiederholt. Das Reifenziehen klappte gut und wir drehten im
angrenzenden Wald unsere Runden. Im Laufe des Tages verzogen wir uns
wegen der Hitze in den Schatten und die Hunde durften sich in aller
Ruhe das Sacco-Cart anschauen, darüber springen, drunter durch
krabbeln und sich zwischen die Zugstange stellen. Einige tapfere Hunde
konnten heute schon in das unbesetzte Sacco-Cart eingespannt werden und
haben mit Petra´s Hilfe eine kleine Runde über den Parkplatz
gedreht.
Sonntags war die Stimmung eine ganz Neue: Wir alle hatten uns in den
letzten Tagen besser kennen gelernt, die Hunde hatten Spaß am
Ziehen und die Menschen konnten gar nicht glauben, zu was ihre Hunde
fähig sind. Die Hunde konnten das Sacco-Cart noch einmal
ausführlich begutachten und dann wurde es ernst !! Mit viel Geduld
wurden Hund und Mensch auf die erste gemeinsame Fahrt vorbereitet und
schon drehten wir unsere Runden über den großen Platz. Nach
diesem tollen Erfolg, konnten wir das Wochenende mit einer großen
Fragerunde beenden. Vielen Dank an Petra Fleschen von Dog-Atventure und
Swantje Winkes von der Familienhund Akademie !
|

|

|

|

|
25.-28.05.2006 Fahrertreffen in Hessen
Ein Jahr nach unserem Fahrkurs hat Petra Fleschen zum ersten
Sacco-Treffen ins schöne Biebertal geladen. Leider hat uns der
Wettergott einen Strich durch die Rechnung gemacht und uns dicke
Regenwolken beschert, weswegen nur der "harte Kern" gekommen ist. Dank
der kleinen Teilnehmerzahl konnten wir das Zelten in Petras
Hexenhäuschen verlegen, auch wenn es mit bis zu 9 Personen und gut
einem Dutzend Hunden von Dackel- bis Wolfhoundgröße doch
recht kuschelig wurde. Mensch und Hund haben sich jedenfalls prima
verstanden !!
Großes Highlight des Wochenendes waren die Hadhi-Trikes. Wir
durften die ersten Prototypen von Daniel Ruge auf Herz und Nieren
testen und es hat uns und den Hunden sehr viel Spaß gemacht. So
wurde aus unserem Sacco-Treffen doch fast ein Hadhi-Treff, aber auch
wenn es auf den Fotos anders aussieht, sind wir doch die eine oder
andere Runde mit dem Sacco-Cart gefahren. Die Gelegenheit, die
Hadhi-Trikes auszuprobieren konnten wir uns einfach nicht entgehen
lassen.
Natürlich sind wir nicht nur gefahren, sondern haben uns auch mit
"ernsthaften" Dingen beschäftigt. So konnten wir miteinander
Problemlösungen finden und Erfahrungen austauschen –
praktischer weise in Verbindung mit einem leckerem Essen beim
Italiener. Gut ausgerüstet mit Regenanzug, trockener
Ersatzkleidung und viel guter Laune haben wir jedenfalls ein
wunderschönes Wochenende verlebt, das wir unbedingt wiederholen
sollten !
|

|

|
 |
 |
21.-23.09.2007 Fahrkurs in Hessen
Lasse ist im Mai 2006 geboren und nun endlich alt genug um eingefahren
zu werden. Ich hatte mit Absicht ein paar Monate länger gewartet
um die Sommerhitze zu vermeiden, aber just an diesem Wochenende gab
sich die Sonne noch mal extra viel Mühe und brachte die
Kursteilnehmer mächtig zum schwitzen. Außer Lasse sollten
noch eine junge Schäferhündin, ein Malinois, ein
Mittelschnauzer und eine Pinscherhündin eingefahren werden. Lasse
und die Schäferhündin wurden von ihren "großen
Brüdern" begleitet, die schon vor einiger Zeit gelernt hatten
einen Wagen zu ziehen. Ein Teil der Kursteilnehmer reiste schon am
Freitag Abend an und nach dem die Hunde versorgt waren, bekamen auch
die Menschen noch eine Stärkung nach der langen Anreise. Das
Wiedersehen bzw. Kennenlernen und die Planung für die
nächsten 2 Tage gestaltete sich sehr kurzweilig und wir kamen
recht spät zu Bett. Am nächsten Morgen brachte uns ein
starker Kaffee wieder auf die Beine und wir konnten die anderen
Kursteilnehmer begrüßen.
Am Vormittag trafen wir uns mit Petra und Fritz am Hotel, wo wir ein
ideales Übungsgelände vorfanden. Jeder Hund wurde mit einem
passenden Geschirr ausgestattet und da alle Hunde bereits Geschirre
kannten, konnte auf eine lange Gewöhnung verzichtet werden. Als
nächstes durften die Hunde die Fahrzeuge (Hadhi-Trike und
Saccowagen) aus der Nähe beschnuppern und ein Stück daneben
herlaufen um zu zeigen, dass ihnen nichts passiert. Alle Hunde wurden
danach in kleinen Schritten an die Zugstange heran geführt, aber
gerade Lasse und die junge Schäferhündin, die es ja
eigentlich schon kennen sollten waren von der Stange gar nicht
begeistert.
Nach der Mittagspause haben wir die Übungen noch einmal wiederholt
und die "Kleinen" in der Runde zeigten ihrem bis dahin noch etwas
skeptischem Frauchen, dass auch Pinscher und Mittelschnauzer im Team
genug Power haben um mit etwas Unterstützung ein Trike zu ziehen.
Auch die Malinoishündin hatte sichtlich Spaß an er Sache und
konnte schon eine kleine Runde unter der Aufsicht von Petra drehen.
Lasse und die Schäferhündin machten Fortschritte in
Seilanspannung und so konnten wir auch hier kleine Erfolge verbuchen.
Am Abend waren alle von der Hitze und den neuen Eindrücken
ziemlich erschöpft, aber für eine Theorierunde beim
Abendessen konnten sich alle begeistern.
Am nächsten Tag haben wir die Übungen soweit sich die Hunde
dafür motivieren liesen noch einmal wiederholt und die frisch
gebackenen Hundefahrsportler konnten selbstständig die ersten
Runden drehen. Bevor wir uns gegen Mittag wieder in Richtung Heimat
aufmachten, erklärten uns Fritz und Petra ihre Eindrücke und
wie die einzelnen Teams in Zukunft weiter arbeiten können. Der
Grund für die Skepsis der Schäferhündin war wohl ihr
Alter und eine längere Krankheit, die zwar auskuriert war aber sie
in der Entwicklung etwas zurück geworfen hat. Hier zeigt sich
deutlich, dass man eben auch auf die geistige Reife eines Hundes
Rücksicht nehmen muss. Es hat noch einige Zeit gedauert, aber
inzwischen ist auch die junge Hündin begeisterter Zughund.
Lasse … ja Lasse hat seine Angst vor der Zugstange bis heute
noch nicht überwinden können. Natürlich ist es für
mich als überzeugter Saccofahrer etwas traurig, aber er ist auch
mein bestes Beispiel, dass man eben nicht jeden Hund so einfach mal
einfahren kann. Inzwischen läuft er entspannt an der Leine neben
dem Saccowagen oder in Seilanspannung vor dem Roller. Den Roller habe
ich übrigens extra wegen ihm gekauft und bin so in den Genuss
dieser neuen Erfahrung gekommen. So ist aus der anfänglichen
Enttäuschung doch etwas Positives geworden.
|

|

|
 |
 |
26.04.2008 Störmushing im Krempermoor
Bei strahlendem Sonnenschein folgten wir der Einladung von Petra und
Daniel Ruge zum 3. Störmushing ins Krempermoor. Dieses
wunderschöne Stück Natur liegt so verborgen, dass uns kurz
vorm Ziel das Navigationsgerät verlassen hat, aber dank Familie
Ruge, die just in diesem Moment vor uns in einen winzigen Feldweg abbog
sind wir doch noch gut angekommen. Der Waldparkplatz bot sogar genug
Platz um mir peinliche Einparkaktionen mit dem neuen Anhänger zu
ersparen und gleich daneben gab es im Anglerheim köstlichen
Apfelkuchen. Wir waren also alle rundum bestens versorgt.
Nach und nach trudelnden die unterschiedlichsten Gespanne ein, man kam
überall ins Plaudern und die Ersten liefen schon mal zu Fuß
die 1,6 km lange Rennstrecke ab. Das Highlight des Tages war
nämlich ein Rennen, bei dem es zwar nicht um hohe Preisgelder
ging, aber man ein bisschen Rennluft schnuppern konnte. Jeder
Teilnehmer bekam eine eigene Startnummer, eine Startuhr wurde
aufgehängt und im Ziel wurden die Zeiten der einzelnen Gespanne
vermerkt. Die Runde ging auf einem mehr oder weniger holprigen
Schotterweg mitten durch dichtes Grün, vorbei an einem idyllischem
See und einem Bauernhof. Zwischendurch begegneten unserem Rollergespann
wilde Paparazzi und fleißige Streckenposten die für den
reibungslosen Ablauf auf der Rennstrecke sorgten.
Nach diesem spannendem Nachmittag fanden wir uns alle im Gasthof "Zur
Störmündung" ein um uns zu stärken und den Tag Revue
passieren zu lassen. Nach einem leckeren Essen gab es doch noch Preise
für die Gewinner des Rennens und Urkunden für alle
Teilnehmer. Die anschließenden Vorträge zur Fütterung
und Training von Schlittenhunden konnten wir nur teilweise verfolgen,
da wir uns wieder auf den Heimweg machen mussten.
|

|

|
03.-04.05.2008 Fahrertreff in Hessen
Komme
was da wolle - einmal im Jahr zieht es uns ins Hessenländle zum
Dog-Atventure-Kennel. Der erste Tag fällt nach einer herzlichen
Begrüßung wie immer dem Austausch von Neuigkeiten und
lustiger Geschichten zum Opfer und endet viel später als es uns
nach der langen Fahrt eigentlich gut tun würde.
Am nächsten Tag war das offizielle Treffen und nach einem
ausgiebigem Frühstück im Hotel sind wir schon bald zu Petra
und Fritz aufgebrochen. Dort haben wir erstmal die Ausrüstung
eingepackt und die Hunde für die nachmittäglich Ausfahrt
vorbereitet. Bei "Lenas Treff" angekommen trudelnden nach und nach die
unterschiedlichsten Gespanne und Fahrzeuge ein, darunter ein
Weimaraner-Zweispänner das sich lautstark über den leicht
verzögerten Start empörte. Bald waren alle Gespanne
fertig und wir brachen bei purem Sonnenschein zu unserer Ausfahrt auf.
Lasse lief am Seil neben dem Sacco und fand alles irgendwie doof, aber
Strupp war in seinem Element und ich musste in den Kurven ordentlich in
die Bremse gehen. Die ganze Fahrt lief reibungslos und sogar
Überholmanöver klappten ohne Probleme. Zwischendurch machten
wir eine kurze Pause am Fluss, die die Hunde ausgiebig zum Planschen
nutzten. Auf der Rückfahrt durch grüne Felder ging es ein
wenig ruhiger zu - die Frühlingssonne hatte es doch ein wenig
übertrieben und einigen Hunden war es etwas zu warm. Zurück
bei "Lenas Treff" wurden erstmal die Hunde mit reichlich Wasser
versorgt und dann gab es auch für die Zweibeiner eine
Stärkung.
Wir blieben noch einen Tag länger und Petra und Fritz hatten eine
Saccofahrt mit einer Kundin geplant. Also begleiteten wir sie mit dem
Hadhi-Trike auf einer Tour durch den kühlen Wald. Die Landschaft
war toll, die Temperaturen angenehm, aber die Steigungen ... !!
Mittlerweile 5 Jahre im flachem Schleswig-Holstein sind kein wirklich
gutes Training und Fritz musste nicht nur auf seinen Passagier
aufpassen, sondern auch darauf uns nicht zu verlieren. Wir waren wohl
schon auf dem Weg nach Hause und fuhren einen ziemlich steilen Hang
hinunter, als Fritz meinte er hätte die falsche Abfahrt genommen
und wir müssten wieder zurück. Es hat einen Moment gedauert
bis ich gemerkt habe, dass er Ernst macht und bergauf ging mir einiges
durch den Kopf das man besser auch nur denken sollte, aber als wir oben
angekommen waren und ich nach ein paar Minuten wieder Luft bekam,
fühlte ich mich fantastisch. Das letzte Stück war
tatsächlich nicht mehr lang und Petra empfing uns mit der Kamera
und einer großen Schüssel Wasser für die Hunde.
|

|

|
 |
 |
|