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Wer steckt hinter "Hundefahrsport.de" ?

Ich bin 1981 im mittelfränkischem Nürnberg geboren und in Oberfranken aufgewachsen. Dort habe ich im Januar 2003 meine Ausbildung zur Bauzeichnerin abgeschlossen und kurz darauf meine Koffer gepackt um ins schöne Schleswig-Holstein zu ziehen. In unserer Familie gab es schon immer Tiere aller Art, aber Hunde haben in meinem Leben immer die Hauptrolle gespielt. Nach einigen Familienhunden zog 2004 mein erster, komplett eigener Hund ein. Strupp war damals nicht einfach und Fahrrad fahren mit ihm fast unmöglich. Trotzdem brauchte er natürlich Bewegung, welche ich ihm aber mit normalen Spaziergängen nicht ausreichend bieten konnte. Vom Sacco-Dog-Cart hatte ich schon Jahre vorher gelesen, aber erst ein Fernsehbericht hat mich wieder drauf aufmerksam gemacht. Im Mai 2005 nahmen wir an einem Fahrkurs teil und sind seit dem mit Begeisterung dabei !



Strupp
ist Anfang 2003 geboren und stammt aus dem örtlichen Tierheim, in dem er rein zufällig an meinem Geburtstag als Fundhund abgegeben wurde. Am 21.04.2004 durfte er nach einigem Hin und Her bei uns einziehen. Anfangs war es nicht einfach: er reagierte angst-aggressiv auf Männer, zog extrem an der Leine und kam auf Ruf nur zurück, wenn er gerade Lust hatte. Mit viel Geduld und guten Nerven hat er sich im Laufe der nächsten 1-2 Jahre zu einem alltagstauglichen Hund entwickelt mit dem man sich auch mal in der Öffentlichkeit zeigen kann. Er ist ein ausgesprochen fröhlicher Hund mit ordentlich Schalk im Nacken. Er läuft gerne und inzwischen relativ gut im Agilityparcours, aber fahren in der Gruppe ist für ihn das höchste der Gefühle – dann heißt es für mich nur noch festhalten und rechtzeitig bremsen ;-)


Lasse
ist im Mai 2006 auf Ibiza geboren und am 11.11.2006 bei uns eingezogen. Schon als Junghund jagte er am liebsten Vögel und bewies mir gleich in der ersten Woche wie gut er Hühner apportieren kann (das Huhn blieb unverletzt). Das Jagen haben wir in den Griff bekommen und ansonsten ist er der netteste und umgänglichste Hund den ich je erlebt habe. Vom Fahren in der Zugstange hält er allerdings gar nichts und ist damit mein bestes Beispiel, dass eben nicht alle Hunde dafür zu begeistern sind und das Einfahren nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte. Er hat große Panik wenn er fest eingespannt ist und vom Wagen "verfolgt" wird. Bisher konnte ich ihm diese Angst leider nicht nehmen, aber inzwischen kann er sich immerhin für eine Runde mit dem Roller in Seilanspannung begeistern.

Unser Fuhrpark
hat sich im Laufe der Zeit verändert und erweitert. Angefangen haben wir im Juni 2005 mit einem selbst gebauten Bollerwagen mit dem Strupp und ich erste Erfahrungen sammeln konnten. Im November 2005 konnten wir endlich unser Sacco-Cart abholen. Für mich persönlich ist das Sacco-Cart einfach ideal – u. a. weil es mir die Möglichkeit gibt mit schwierigen Hunden oder auch im Straßenverkehr sicher zu fahren. Lasse´s Zugstangenphobie hat mich dann im April 2008 auf den Roller gebracht, der mit der Seilanspannung einen anderen Bereich des Fahrsports abdeckt. Für den Transport des Sacco-Carts habe ich mich nach wenig erfolgreichen Versuchen mit einem Dachgepäckträger für einen kleinen Anhänger entschieden, der Roller reist auf einem Heckträger der auch noch Platz für ein Fahrrad bietet.


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